Yachtcharter an der Havel
Anna Blume Bootcharter

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
zum Charter von offenen Sloepen

(AGB Yachten: Hier)
Übersicht
Boote
Standorte
Revier
Preise/Konditionen
Belegungsplan
Preise
Fragen
AGB
Über uns
Info-Material
Aktuelles/Blog
Kontakt
Die nachstehenden Bedingungen sind Bestandteil des Chartervertrages, der zwischen dem Charterer und dem Vercharterer über eine Motorsloep geschlossen wird. Mit der Buchung erkennt der Charterer die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für sich und die mitreisenden Personen an.

Vertrag

Der vom Charterer unterschriebene Vertrag wird vom Charterer umgehend an den Vercharterer zurückgeschickt. Der Vertrag ist erst gültig, wenn der vom Charterer unterzeichnete Vertrag beim Vercharterter vorliegt und die Anzahlung auf dem angegebenen Konto eingegangen ist. Die Anzahlung muss bis spätestens 10 Tage nach Absendung des Vertrages durch den Vercharterer bei diesem eingegangen sein. Bei nicht fristgerechtem Eingang kann die Motorsloep anderweitig vergeben werden.

Zahlungsbedingungen

Es sind 20% des Charterpreises bei Vertragsabschluss fällig. Die restlichen 80% sind bei Übergabe des Bootes in bar zu entrichten.

Führerschein (Beim Chartern ohne Skipper)

Der Charterer versichert, über die notwendigen Kenntnisse und Erfahrungen, die für die Durchführung des von ihm geplanten Törns er-forderlich sind, zu verfügen und den Motorbootführerschein Binnen/Motor oder einen gleichwertigen Befähigungsnachweis zu haben. Eine Kopie des Führerscheins ist bei der Buchung dem Vertrag beizulegen, bei Übernahme des Schiffs im Original vorzuzeigen. Der Vercharterer behält sich das Recht vor, dem Charterer die Verfügung der Motorsloep in dem Fall zu verweigern, wenn dieser nicht die vorausgesetzte Eignung gemäß der jeweiligen Führerscheinverordnung besitzt. Tritt dies ein, wird der Chartervertrag zum Nachteil des Charterers aufgekündigt, die bereits bezahlten Beträge verbleiben beim Vercharterer.

Einweisung

Der Vercharterer und der Chartergast verpflichten sich, an einer ausführlichen Einweisung unter gleichzeitiger Kontrolle aller technischen Funktionen und Prüfung des Vorhandenseins aller Ausrüstungsgegenstände ohne Zeitdruck teilzunehmen und ein Protokoll darüber zu unterzeichnen. Damit bestätigt der Chartergast die ordnungsgemäße Übergabe der Motorsloep nach Maßgabe des Protokolls. Danach sind weitere Einwendungen des Chartergastes über Ausrüstung und Tauglichkeit der gecharterten Motorsloep ausgeschlossen. Eine Probefahrt wird bei Bedarf durchgeführt.

Fahrgebiet

Die Motorsloepen dürfen nur auf Binnengewässern gefahren werden. Strömungsgewässer wie beispielsweise die Elbe dürfen nur nach Absprache mit dem Vercharterer befahren werden.

Nutzung der Motorsloep

Kinder und Nichtschwimmer haben Schwimmwesten anzulegen und während der gesamten Fahrt zu tragen. Der Charterer verpflichtet sich, nur die Höchstzahl an Personen, entsprechend der Zulassung des Bootes, an Bord zu nehmen, die Motorsloep nur zu Vergnügungsfahrten zu benutzen und keine Wettfahrten mit ihr durchzuführen. Eine Untervermietung der Chartersloep ist nicht erlaubt. Der Chartergast wird andere Motorboote nur im Notfall schleppen und die Chartersloep nur im Notfall schleppen lassen und dies auch nur mit eigener Trosse, um hohe Bergungskosten zu vermeiden.

Ausstattung

Zur Ausstattung gehören und im Mietpreis enthalten sind Kartenmaterial und Zubehör. Die Motorsloep wird mit gefülltem Treibstofftank übergeben.

Versicherung/Kaution

Für die gecharterte Motorsloep besteht eine Haftpflicht- sowie eine Kaskoversicherung. Die Kaskoversicherung ist mit einer Selbstbeteiligung von 500,00 € pro Schadensfall abgeschlossen. Alle Prämien für die Versicherung sind in der Chartergebühr enthalten. Bei Charterbeginn ist eine Kaution in Höhe von 250,00 € in bar zu hinterlegen.

Schadensfälle

Treten während der Charterperiode Schäden an der Motorsloep oder der Ausrüstung auf, so ist unverzüglich der Vercharterer telefonisch zu informieren, um mit ihm die Notwendigkeit der Reparatur abzustimmen. Wartezeiten bis zum Eintreffen des Monteurs sind zu akzeptieren und stellen keinen Grund für eine Minderung des Charterpreises dar. Wenn wegen einer nicht vom Charterer zu verantwortenden Panne die Motorsloep mehr als 2 Stunden nicht genutzt werden kann, wird der Charterpreis anteilig entsprechend gemindert. Alternativ kann der Charterer in diesem Fall die Charter vorzeitig beenden. Dann ist vom Charterer nur die anteilige Chartergebühr bis zum Eintritt des Schadens zu begleichen. Weitergehende Schadenersatzansprüche des Chartergastes sind ausgeschlossen. Gegen den Vercharterer kann keine Reklamation formuliert werden, wenn das Schiff weniger als 2 Stunden unbeweglich bleibt. Eine Panne zu Lasten des Charterers gibt kein Recht auf Entschädigung für den Verlust der Schiffsbenutzung. Der Genussverlust aufgrund einer Havarie oder eines Unfalls, der während der Vercharterung vorfällt, kann nicht der Grund einer Zurückzahlung oder Teilzahlung der Chartersumme sein, gleichgültig welche Ursache die Havarie hatte. Unfälle und Havarien müssen umgehend der nächsten Hafen- oder Polizeibehörde gemeldet und außerdem dem Vercharterer telefonisch mitgeteilt werden. Der Chartergast ist verpflichtet, einen Bericht mit Skizze zu erstellen, der auch die Personalien, Schiffstypen und die Namen aller Havariebeteiligten enthält und den alle Beteiligten unterschreiben. Dieser Bericht wird bei Rückkehr dem Vercharterer übergeben. Erfüllt der Charterer diese Verpflichtung nicht, kann er für den Havarieschaden haftbar gemacht werden. Alle anderen Schäden sowie Aufwendungen für abhanden gekommene Ausrüstungsgegenstände trägt der Charterer, soweit nicht von einer Versicherung Ersatz geleistet wird. In solchen Fällen ist der Vercharterer berechtigt, bei Rückgabe der Motorsloep die Kaution ganz oder teilweise einzubehalten bzw. einen Vorschuss zu verlangen. Weitergehende Ersatzansprüche des Vercharterers sind nicht ausgeschlossen, z.B. wenn eine Havarie oder vom Chartergast zu verantwortende, versteckte Mängel verschwiegen werden.

Nichtverfügbarkeit von Charterbooten

Kann der Vercharterer, auch ohne sein Verschulden, die Motorsloep oder ein gleichwertiges Motorboot nicht zu Beginn des Chartertermins übergeben, so ist er zur zeitanteiligen Rückzahlung des Charterpreises ohne Abzug verpflichtet. Kann die gecharterte, oder eine gleichwertiges Motorboot, nach Ablauf von 2 Stunden nach Beginn der Charterperiode, nicht übergeben werden, so ist der Charterer berechtigt, durch einseitige schriftliche Erklärung gegenüber dem Vercharterer vom Vertrag zurückzutreten. Macht er von diesem Recht Gebrauch, ist der gesamte Charterpreis sofort zur Rückzahlung fällig. Weitergehende Ersatzansprüche des Chartergastes sind ausgeschlossen. Der Vercharterer ist nicht verantwortlich für die Unwägbarkeiten der Schifffahrt, Unterbrechungen oder Beschränkungen in Notfällen sowie durch Hochwasser/Niedrigwasser/Streik oder ähnliches.

Übergabe/Rücknahme

Die Motorsloep ist nach Ende der Fahrt in ordentlichem Zustand zu übergeben. Die Übergabe und Rücknahme der Motorsloep erfolgt verbindlich zu den im Vertrag angegebenen Terminen. Bei der Rücknahme nimmt der Vercharterer eine Überprüfung der Motorsloep und der Ausrüstung vor. Das Ergebnis wird in einem Protokoll festgehalten, das von beiden Seiten unterzeichnet wird. Der Chartergast verpflichtet sich, Grundberührungen, Kollisionen und Schäden an der Ausrüstung der Motorsloep bei der Rückgabe zu melden. Der Vercharterer ist berechtigt, jeden festgestellten Schaden oder Verlust von der Kaution abzuziehen. Bei nicht sofort kalkulierbaren Schäden kann die volle Kaution bis zur endgültigen Schadensabwicklung einbehalten werden. Bei Rückgabe der Motorsloep wird eine Kraftstoffpauschale pro Betriebsstunde berechnet (die Höhe der Pauschale ist im Chartervertrag angegeben.) Bei Mitnahme eines Haustieres wird eine zusätzliche Reinigungspauschale laut Preisliste erhoben. Sollte aus unvorhersehbaren Gründen die rechtzeitige Rückkehr voraussichtlich nicht möglich sein, ist der Vercharterer sofort telefonisch zu informieren. Wird das Boot nicht pünktlich geräumt und zurückgegeben, so haftet der Charterer für den Schaden, der dem Vercharterer durch die Verzögerung entsteht.

Haftung

Der Chartergast verpflichtet sich, die Motorsloep mit der größtmöglichen Sorgfalt zu benutzen und nach den Regeln guter Seemannschaft zu handhaben. Es ist nicht erlaubt, mit der Motorsloep nach Einbruch der Dunkelheit zu fahren. Den Vorschriften der Behörden muss Folge geleistet werden. Der Charterer ist im Falle einer Gesetzesübertretung, selbst unwillentlicher Art, den Behörden gegenüber persönlich haftbar. Der Charterer haftet für alle Schäden an Motorsloep und Ausrüstung, auch für Folge- und Ausfallschäden, die von ihm oder seiner Crew vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht worden sind und nicht von den Versicherungen reguliert werden. Der Charterer haftet dem Vermieter nicht nur für Schäden am Boot und seiner Einrichtungen, sondern auch für den Verlust desselbigen. Sind Charterer und Bootsführer nicht identisch, haften beide gesamtschuldnerisch. Der Vercharterer ist berechtigt, seine Leistung zu verweigern, wenn der Chartergast seinen vertraglichen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommt. Bei Vertragspflichtverletzungen haftet der Charterer für alle daraus entstehenden Folgen. Soweit der Vercharterer für vom Chartergast zu vertretende Handlungen oder Unterlassungen von Dritten haftbar gemacht wird, stellt er den Vercharterer von allen rechtlichen Folgen frei. Der Charterer hat ein Verschulden seines Schiffsführers in gleichem Umfang zu vertreten wie eigenes Verschulden. Jegliche Haftung für den Verlust oder für Schäden an persönlichen Gegenständen des Charterers und der übrigen Teilnehmer ist ausgeschlossen. Für die Richtigkeit des überlassenen Kartenmaterials und die Anzeigegenauigkeit der Instrumente übernimmt der Vercharterer keine Gewähr.

Rechtsgrundlage und Gerichtsstand

Grundlage dieses Vertrages ist das materielle und formelle Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gerichtsstand ist Berlin.
Anna Blume Bootcharter | Bootsverleih und Yachtcharter | Brandenburg, Berlin und Mecklenburg